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Sind Teller, Töpfe, Geschirr und Besteck erst einmal sachgerecht im Geschirrspüler verstaut wird Reinigungsmittel in Form von Pulver oder Tabs hinzugegeben, das gewünschte Programm gewählt und der Spülvorgang gestartet. Doch was geschieht dann? Wie funktioniert eine Geschirrspülmaschine? Welche Vorgänge laufen während des Reinigungsprogramms im Inneren des Geschirrspülers ab?
Bei der maschinellen Reinigung des Geschirrs wirken verschiedene Faktoren zusammen. Zeit, mechanische Energie, Temperatur und Chemie verbinden sich zu einem Wirkungsmechanismus, welcher der Sinnersche Kreis genannt wird. Über rotierende Düsen wird für längere Zeit stark alkalische Reinigungslauge gegen die Geschirrteile gesprüht. Dabei sind der hohe PH-Wert der Lauge zum Lösen des Schmutzes und Druck und Volumenstrom des Wassers zu gleichen Teilen am Reinigungsvorgang beteiligt. Ein ausgewogenes Verhältnis dieser beiden Faktoren ist für ein optimales Reinigungsergebnis unerlässlich. Der Spülvorgang ist dabei in einige Unterprogramme gegliedert. Auf das eigentliche Spülprogramm, ein Reinigungsprogramm, das zum Lösen des Schmutzes gedacht ist und das bei mittlerer Temperatur ungefähr zwischen 55 und 65 Grad Celsius abläuft, folgt das Klarspülprogramm. Das Klarspülprogramm dient der Entfernung von Spülmittelrückständen. Die Temperatur ist hier schon wesentlich höher. Sie kann zwischen 65 und 85 Grad Celsius betragen. Das Geschirr wird dann getrocknet und die Bildung von Kalkflecken und Wasserflecken verhindert. Die Spülmaschine sollte erst dann geöffnet werden, wenn das Programm vollständig abgelaufen ist. Dann muss das Geschirr noch einige Zeit auskühlen, ehe es in den Schrank geräumt werden kann.
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